089/41 32 67 05 praxis@kubitz.net

therapeutischer spaziergang

Ein schöner Spaziergang an frischer Luft – am besten im Wald – fördert nicht nur die Verdauung, sondern auch die Verarbeitung psychischer Themen und die seelische Entwicklung.

Wie ein Verdauungsspaziergang auf das körperliche Wohlbefinden wirkt, wissen wir alle: Die Bewegung unterstützt die Peristaltik im Magen und Darm und die leichte (!) Anstrengung sorgt dafür, dass der Blutzuckerspiegel schneller sinkt. Ein bisschen überraschend allerdings dies: Regelmäßiges Laufen (also nicht „Joggen“, sondern „gehen“) senkt sogar das Risiko für Depressionen. Das legt jedenfalls eine Studie nahe.

Es gibt sogar ein schlaues Wort dafür: „Ecotherapie“ ist, wenn man die Natur zur Heilung hinzu zieht. Und das ist wissenschaftlich belegt: An der Universität in Essex hatten 90 Prozent der Probanden mit Depression nach einem Spaziergang in der Natur ein höheres Selbstbewusstsein und mehr als die Hälfte fühlte sich weniger depressiv. An der University of Queensland ergab eine Studie, dass regelmäßige Spaziergänge das Risiko von Herzerkrankungen, Bluthochdruck, Stress und Angst mindern. 

In Japan ist das sogenannte „Shinrin Yoku“ schon zu einem festen Teil der Gesundheitsvorsorge geworden. Andere Studien legen den Verdacht nahe, dass selbst im Krankenbett der Blick auf Natur schneller zu Heilung führt als der Blick auf Häuser.

Beweisen solche Studien nicht nur das, was der Menschenverstand schon weiß?

Ja, so sehe ich das auch: Ich selbst verzichte weitgehend auf das Auto, das Rad und auf öffentliche Verkehrsmittel und „spaziere“ meine Wege durch München Parks und Wälder fast immer per pedes. So komme ich täglich auf viele Kilometer. Das benötigt zwar etwas mehr Zeit für den Weg von A nach B. Doch die spare ich durch meine gute Laune und eine erhöhte Produktivität dadurch wieder ein.

Vom Spaziergang zur Therapie

Spazierengehen hat also einen positiven Effekt auf den Körper und die Seele. Wie aber lässt sich das therapeutisch nutzen? Hier einige Gedanken dazu:

  • Für die Etablierung einer guten Gewohnheit („Spazierengehen in der Natur“) braucht es manchmal eine Verabredung und einen ersten Schritt. Diesen tun wir gemeinsam.
  • Gerne zeige ich dir die schönen Plätze rund um München. Und vermutlich wirst du sie schon kennen. 
  • Die Therapie- oder Beratungs-Gespräche verlaufen anders als in der Praxis. Denn wir blicken in dieselbe Richtung auf grüne Natur. Das kann beruhigend wirken und neue Gedanken wecken.
  • Die Bewegung bringt unseren Kreislauf in Schwung, die Naturgeräusche und die frische Luft senken die Produktion von Stresshormonen im Blut. Das sind beste Voraussetzungen, sich zu öffnen. 

Natürlich: Gespräche, die ich bei dieser Form der Ecotherapie führe, sind bei nicht so ablenkungsfrei wie im Therapieraum. Doch vielleicht ist es gerade das, was manche Klienten bei einem therapeutischen Spaziergang dazu bringt, besonders entspannt über belastende Themen zu sprechen. Vielleicht liegt das auch daran, dass die Lauf-Bewegung (linkes Bein, rechts Bein, rechter Arm, linkes Bein) viele Areale im Gehirn aktiviert.

Und es ist wie immer: Die Kombination aus Therapieraumgespräch und therapeutischem Spaziergang ist vielleicht die beste Lösung. Lass uns drüber reden. 

 

Eric Kubitz
Coach, Berater, Heilpraktiker für Psychotherapie

Achtsamkeitsbasierte Methoden | Gesprächspsychotherapie | Systemische Methoden

Praxis: Clemensstr. 12 (Praxis LOEWENHERZ), München / Schwabing, 

089/41 32 67 05, praxis@kubitz.net

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen