0171 /49 30 340 eric@kubitz.net

therapeutischer spaziergang

Ein schöner Spaziergang an frischer Luft – am besten im Wald – fördert nicht nur die Verdauung, sondern auch die Verarbeitung psychischer Themen und die seelische Entwicklung.

Wie ein Verdauungsspaziergang auf das körperliche Wohlbefinden wirkt, wissen wir alle: Die Bewegung unterstützt die Peristaltik im Magen und Darm und die leichte (!) Anstrengung sorgt dafür, dass der Blutzuckerspiegel schneller sinkt. Ein bisschen überraschend allerdings dies: Regelmäßiges Laufen (also nicht „Joggen“, sondern „gehen“) senkt sogar das Risiko für Depressionen. Das legt jedenfalls eine Studie nahe.

Weil Spazierengehen einen positiven Effekt auf die Seele hat und wir dabei gemeinsam in eine Richtung blicken, ist es manchmal eine ganz besondere und angenehme Art der Therapie oder des Beratungsgesprächs. Die Bewegung lässt den Kreislauf in Schwung kommen, die Naturgeräusche und die frische Luft senken die Produktion von Stresshormonen im Blut. Und du weißt vielleicht schon, wie angenehm Gespräche mit einem Spaziergang-Partner verlaufen können.

In Japan ist das sogenannte „Shinrin Yoku“ schon zu einem festen Teil der Gesundheitsvorsorge geworden. Andere Studien legen den Verdacht nahe, dass selbst im Krankenbett der Blick auf Natur schneller zu Heilung führt als der Blick auf Häuser.

Aber mal ganz ehrlich: Beweisen solche Studien eigentlich nur das, was der gesunde Menschenverstand ohnehin nahelegt?

Wie auch immer: Ich selbst verzichte weitgehend auf das Auto, das Rad und auf öffentliche Verkehrsmittel und „spaziere“ meine Wege durch München per pedes. So komme ich täglich auf viele Kilometer – im Englischen Garten, einem der anderen Parks oder entlang der Isar. Gespräche, die ich dabei führe, sind bei solchen Stadtspaziergänge nicht so ablenkungsfrei wie im Therapieraum. Doch vielleicht ist es gerade das, was manche Klienten bei einem therapeutischen Spaziergang dazu bringt, besonders entspannt über belastende Themen zu sprechen. Vielleicht liegt das auch daran, dass die Lauf-Bewegung (linkes Bein, rechts Bein, rechter Arm, linkes Bein) viele Areale im Gehirn aktiviert.

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen